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Wie man das Beste aus seinem Geld macht? Das will Dirk Müller erklären. Dafür trägt der als "Mister Dax" bekannte Börsenmakler harte und weiche Fakten aus der Finanzwelt zusammen.

 

Dirk Müller
Crashkurs
Gekürzte Lesung.
Sprecher: Detlef Bierstedt.
Der Audio Verlag, DAV Berlin 2009,
3 CDs, 229 Min., 19,99 Euro.

Es geht um geschönte Statistiken und verwässerte Bilanzen, tollkühne Finanzberater und nimmersatte Anleger. Sein "Crashkurs" soll ein Cashkurs sein.
Willkommen in der Welt der Provisionen und Renditen.

Ob man sich nun an einem Uternehmen beteiligt (Aktien) oder mit einem Finanzinstitut wettet (Zertifikate) - nirgendwo sonst wird so fleißig mit Manipulation und Hoffnung jongliert. Hier ist ein Problem nur dann ein Problem, wenn die anderen es erkennen. Hier ist nur jedes elfte Produkt echt. Und hier wird das Geschäftsklima erfühlt (Ifo-Index). Bleiben Sie besser misstrauisch!

Wem gehört die Finanzwelt? Was sind Ratingagenturen? Warum stehen die Aktienmärkte nicht viel tiefer? Ist Gold die beständigste Anlageform? Da hört man gern genauer hin. Aber die Hörbuch-Profis machen es einem schwer: unsaubere Kapitel-Übergänge (Regie: Johanna Steiner), ein ermüdender Vortrag (Sprecher: Detlef Bierstedt) und ein minderwertiges Booklet - so klingt rausgeschmissenes Geld auch.

Immerhin gewährt Dirk Müller ein paar praktische Tipps: So gibt es keinen rationalen Grund für ein Eigenheim. Oder eine kapitale Lebensversicherung. Oder fürs Schulden machen. - Und dabei lieben die Schuldner die Inflation. Aber die Inflation liebt sie nicht!
Am Ende ist es egal, ob man für fünf oder für zehn Prozent kein Darlehen bekommt.